Propsteihof – Was nun?

Beate Ullrich-Graf erklärt:

Was hat die Stadt unternommen, seit im Spätsommer das Aus für die KITA-Erweiterung und öffentliche Räume im Propsteihof verkündet worden war. Über eine Konzeptvergabe will die Stadt das Anwesen verkaufen bzw. einer Nutzung zuführen. 
So bekannt gemacht durch Bürgermeister Schindling,

Inzwischen dämmert das Anwesen weiter dem Verfall zu, für die Gerüstmiete fallen monatlich 833 EUR an.  Die Kosten sind inzwischen auf knapp 700.000 EUR angewachsen. 
Fehlanzeige für die notwendigen Kitaplätze und öffentlich nutzbare Räume! Weiter mit dem KITA-Container-Provisorium im Garten und ein neue Bauwagen-Natur-Gruppe!  Und weitere Verschleppung einer soliden, zeitlich überschaubaren Lösung für die dringend benötigten Gruppen für Krippenkinder (U3) und die über Dreijährigen in Eddersheim. 

Nach acht Monaten fragt die Fraktion die Linke nach dem Stand der Dinge. Was versteht der Bürgermeister unter einer Konzeptvergabe für den Propsteihof? Gibt es ein Konzept? Ist die Vorhaltung öffentlich nutzbarer Räume Teil der Projektbeschreibung?  Gibt es eine Ausschreibung?

Aus dem Kita Entwicklungsplan der Stadt Hattersheim vom Januar 2025, Seite 42

„Das Betreuungsangebot im Stadtteil Eddersheim stößt schon seit Jahren an Kapazitätsgren-
zen. Die dortigen Einrichtungen sowie die ergänzende Kindertagespflege bieten allerdings
ein solides Fundament, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Familien gerecht zu wer-
den.
Zukunftsorientierte Maßnahmen wie der geplante Bauwagen der Natur-Gruppe und Überle-
gungen zu einer neuen Kindertagesstätte sollen langfristig den Bedarf decken. Ein viergruppi-
ger Neubau könnte eine nachhaltige Lösung darstellen. Dies würde nicht nur die Betreuungs-
situation in Eddersheim stabilisieren, sondern auch die Attraktivität des Stadtteils für Familien
erhöhen“