Menschenwürdiges Wohnen muss für Alle in Hattersheim garantiert sein 

Am 14. Januar 2026 veröffentlichte das Höchster Kreisblatt einen Hilferuf der Familie Namazjai, die zu neunt in einer verschimmelten Drei-Zimmer-Wohnung durch die Stadtverwaltung Hattersheim untergebracht sind.

Hans-Jürgen Rojahn und Beate Ullrich-Graf, Spitzenkandidierende der Linken zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung am 15. März 2026 erklären hierzu: „Es ist eine Schande, was die Stadt Hattersheim der Familie Namazjai zumutet. Wie soll ein gesundes Aufwachsen und Leben unter solchen Umständen möglich sein? Wie sollen Hausaufgaben gut erledigt werden können, wenn der Platz noch nicht mal reicht, um für jede Person ein Bett aufzustellen, ganz zu schweigen von einem Schreibtisch? Die Stadt Hattersheim hat hier offensichtlich versagt, wenn sie seit über drei Jahren für die neunköpfige Familie keine angemessene Unterkunft finden kann. Bürgermeister Schindling rühmt sich bei jeder Gelegenheit mit den 1.700 HaWoBau-Wohnungen, eine andere Unterbringung soll aber angeblich der Stadt nicht möglich sein.

Die Wahrheit ist – und das bestätigen auch andere Fälle vergangener Jahre, die wir teils persönlich begleitet haben – Menschen mit Fluchthintergrund haben für Bürgermeister Schindling und die Hattersheimer CDU keinerlei Priorität. Das muss sich zwingend ändern, weil menschenwürdiges Wohnen für alle in Hattersheim selbstverständlich werden muss.“